Auch in dem kleinsten Garten lassen sich vielfältige Nischen und Bereiche für frei- und heckenbrütende Vögel, für Schmetterlinge, Wildbienen wie Hummeln und andere Insekten zur eigenen Freude und zum Naturerleben schaffen. In Haus- und Kleingärten können wir dazu aktiv beitragen, vielen bedrohten oder immer seltener werdenden Arten einen Lebensraum zu schaffen. Dabei stehen Insekten im Fokus, denn viele von ihnen sind unverzichtbar für die Bestäubung unserer wilden Flora und unserer Kulturpflanzen, auch aller Obstbäume: Ohne sie könnten wir keinen Apfel ernten! Insekten sind zugleich unverzichtbar als Nahrung für viele Vögel und Fledermäuse, die ohne sie nicht überleben könnten. Nicht zuletzt hilft eine große Insektenvielfalt im Nutzgarten auf natürliche Weise und zugleich gratis, um Kulturschädlinge kurz zu halten. Die Erhaltung der Artenvielfalt vor unserer Haustür oder in unserem Garten ist von unschätzbarer Bedeutung.

Leider ganz anders sieht es dagegen in den sog. "Schottergärten" aus. Eine Alternative dazu sind Steingärten mit nährstoffarmen Substrat, dass einen Lebensraum für Pflanzen und von ihnen lebende Insekten schafft, die auf nährstoffreichen Böden nicht überleben würden. Mehr dazu im NDR I Podcast aus der Reihe "Alles Möhre oder was?"  zum Thema "Schottergärten müssen nicht sein".

Gute Links und Broschüren zum Download zum Thema biologische Landwirtschaft und Gärtnern ohne Pestizide hier.

Torfrei Gärtnern - So starten wir in die Saison

Mittlerweile erstellen wir keine Liste mit Angeboten von torffreier Erde mehr her, weil es so viele Anbieter gibt und in jedem Gartencenter und auch vielen Supermärkten es diese gibt. In der Region Hannover empfehlen wir die "Hannoversche Erden" ohne Torf mit Qualitätskompost von aha. www.aha-region.de/umwelt-und-verantwortung/regenerative-energie-und-kreislaufwirtschaft/kompost-und-erden

Mit Wildblumenstauden mehr Artenvielfalt im Garten

In der hier zum Download verfügbaren Broschüre kann in einem auch kleinen Garten eine Oase für mehr Artenvielfalt geschaffen werden. Viele Wildblumenstauden, aber auch einjährige Wildblumen wie Kornblume oder Klatschmohn, werden von einer sehr großen Anzahl von Wildbienen, Schmetterlingen, nützlichen Schwebfliegen, Käfern, Heuschrecken und anderen Insekten sowie nützlichen Spinnen besucht. Wenn diese im Garten wachsen, sei er auch noch so klein, hilft das sowohl der Vielfalt der Insektenarten als auch ihrer Menge. Einige Wildstauden sind regelrechte „Hotspots“ für Insekten. Diese stellen wir exemplarisch einzeln vor. 

Torffrei Gärtnern - so starten wir in die Gartensaison

Jetzt beginnt die Gartensaison. Hochmoorschutz ist auch Klimaschutz, denn Hochmoore sind unsere wichtigsten Kohlenstoffspeicher ist der Region und in Niedersachsen. Klimabewusstes Handeln bedeutet deshalb nur torffreie Erden für Balkon, Kübel und Garten zu kaufen. Hier eine Liste mit torffreien Erden und wo sie erhältlich sind. Für die Region Hannover empfehlen wir die Hannoverschen Erden, torffrei mit regionalem Qualitätskompost.

mehr

BUND-Bestellkorb