BUND Region Hannover

Gewässerschutz

Flüsse und Bäche, Seen und Kleingewässer sind Lebensraum für unzählige Pflanzen und Tiere und tragen damit erheblich zur Artenvielfalt bei. Der Schutz und eine naturverträgliche Nutzung der heimischen Gewässer ist deshalb ein zentrales Anliegen des BUND Region Hannover, der sich etwa im Bereich der Wietze an Renaturierungsmaßnahmen beteiligt und in zahlreichen wasserrechtlichen Genehmigungsverfahren Stellung bezieht. 

Wietzerenaturierung

BUND-Pflanzaktion erfolgreich abgeschlossen!

Mit der Pflanzung von rund 30 jungen Schwarzerlen hat der BUND Region Hannover am 7. März 2019 die Renaturierung eines rund 200 Meter langen Wietzeabschnittes im Bereich des Standortübungsplatzes westlich von Isernhagen-Süd zu einem erfolgreichen Abschluss gebracht! Die Pflanzaktion unter der fachkundigen Anleitung von Projektleiter René Hertwig hat den ehrenamtlichen Helfer*innen Spaß gemacht und stand wettertechnisch unter einem „guten Stern“ – oder besser gesagt: unter einem erstklassigen Regenbogen, der sich im Verlauf des Nachmittages immer mal wieder über den Himmel spannte. Nach zwei Stunden war es geschafft: Erlen gepflanzt, Laune gut. Bleibt zu hoffen, dass die jungen Bäume auch angehen – sie sollen später das Gewässer beschatten und ihre Wurzeln der Böschung Struktur und Halt geben.

Gewässerschau

Ein jährliches Ritual der Gewässerunterhaltung: die Gewässerschau

Eine Gewässerschau ist die Besichtigung eines Flusses oder Baches oder von Teilabschnitten des Gewässerlaufes durch die zuständigen Unterhaltungsverbände und Kommunen. Die Gewässerschau dient dazu, Mängel und Gefahren wie einen unzureichenden Abfluss festzustellen und deren Behebung einzuleiten. Nach dem Niedersächsischen Wassergesetz (§ 78 NWG) und der „Verordnung über die Gewässerunterhaltung und der Schau Gewässer 3. Ordnung in der Region Hannover“ ist es auch Umweltverbänden gestattet, an den Gewässerbesichtigungen teilzunehmen. Bei den Märschen am Bachufer entlang geht es für den Naturschutz vor allem darum, die ökologischen Funktionen des Fließgewässers zu sichern und dies vor allem bei Maßnahmen zur Gewässerunterhaltung einzufordern. Dies können zum Beispiel Erlenpflanzungen, Einbringen von Totholz oder die Erhöhung der Fließgeschwindigkeit durch Einengungen sein. Bei einer Gewässerschau werden die Vorschläge protokolliert – sie sind zugleich Aufträge an die Untere Wasserbehörde und die Unterpflichtigen.

Für den BUND Region Hannover nahm Geschäfsführerin Sabine Littkemann am 19. November 2019 an der Gewässerschau des Unterhaltungsverbandes Wietze im Schaubezirk II - Wietze, Hengstbeeke, Mühlengraben, Johannisgraben - im Bereich der Gemeinden Wedemark und Burgwedel teil. Impressionen der Gewässerschau unter der Leitung von Gerald Roloff vom Unterhaltungsverband Wietze zeigt die Bildstrecke.    

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