Alltagsradverkehr muss nachhaltig und sicher sein!
Die Radverkehrsinfrastruktur zwischen Hiddestorf, Linderte und Lüdersen steht vor der Herausforderung, wichtige Verbindungen für den Alltagsradverkehr nachhaltig und sicher zu gestalten: Während die bestehenden Landes- und Kreisstraßen ein hohes Gefahrenpotenzial aufweisen, sind die Feldwege schwer befahrbar.
Gleichzeitig zeigen die aktuellen Alltagsradverkehrskonzepte in Ronnenberg und Springe verschiedene redundante Realisierungsvarianten auf, die mit unterschiedlich hohen Baukosten, starker Flächenversiegelung und langen Bauzeiten verbunden sind.
Variantenprüfung und Entscheidungsfindung
Im Februar 2025 erfolgte eine Variantenprüfung unter Beteiligung der Verwaltungen der Stadt Ronnenberg, Springe, der Region Hannover und des BUND Region Hannover.
Die Gesamteinschätzung, inklusive der aktuell präferierten Variante, finden sie hier.
Diese Entscheidungsgrundlage soll allen Beteiligten dienen, um den zukünftigen Ausbau der Radverkehrsinfrastruktur im Dreiländereck transparent und partizipativ zu gestalten. Wir laden Sie herzlich ein, Ihre Expertise und Ihr Feedback in den kommenden Diskussionen einzubringen, um gemeinsam die bestmögliche Lösung für die Region zu realisieren.
Update Mai 2026:
Die Ortsräte der Gemeinden Linderte und Lüdersen haben am 26. Mai 2026 beschlossen, die vorhandenen Wirtschaftswege zwischen Linderte und Lüdersen für den Radverkehr zu ertüchtigen. Konkret wurde die Variante von Linderte über die Lüderser Straße, Wolfsbergquelle und dem Weg an der Bahntrasse nach Lüdersen entschieden. Die Verwaltungen Springe und Ronnenberg prüfen nun, wie und wann eine Umsetzung erfolgen kann.
Die Ortsräte haben sich somit auf eine teilweise Umsetzung der Variante D verständigt.
Nächste Schritte im Entscheidungsprozess
Um die optimale Variante auszuwählen und in die Umsetzung zu überführen, sind folgende Schritte vorgesehen:
- Fachliche Umsetzungsprüfung - durch die Verwaltungen Springe und Ronnenberg.
- Abstimmung und Entscheidung der politischen Gremien - in den politischen Gremien der Städte Ronnenberg und Springe, um eine verbindliche Ausbauentscheidung zu treffen.
- Planung, Finanzierung und Umsetzung