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BUND Hannover beim Klimastreik

24. August 2023 | Klimaschutz

Globaler Klimastreik im Zeichen der Mobilitätswende. Am 15. September zusammen mit Fridays For Future auf die Straße gehen!

Die Erderhitzung beschleunigt sich rasant und beim Klimaschutz geht es kaum voran. Besonders auffällig ist der klimapolitische Stillstand beim Thema Mobilität. Tempolimit, mehr Platz fürs Fahrrad, Förderung des öffentlichen Fern- und Nahverkehrs – das wäre alles schnell umsetzbar. Doch Bundesverkehrsminister Wissing blockiert wirksame Klimaschutzmaßnahmen und kämpft sogar für den beschleunigten Ausbau von 145 Autobahnprojekten. Der BUND beteiligt sich am Klimastreik und fordert:     

  • den Ausbau der Fuß-­ und Radverkehrsinfrastruktur.
  • einen öffentlichen Personennah­- und Fernverkehr, mit hoher Taktung und bezahlbaren Angeboten.
  • Mobilitätskonzepte, die Kurzstreckenflüge überflüssig machen und Alternativen zum Auto stärken.

Auch in Hannover streiken wir am 15. September 2023

Geht mit uns am 15. September gemeinsam auf die Straße! In ihrem Koalitionsvertrag hat die Niedersächsische Regierung festgehalten, dass Niedersachsen bis 2040 klimaneutral werden soll. Dieses Ziel einzuhalten, ist entscheidend für unsere Zukunft.

Wir treffen uns um 12:30 Uhr am Opernplatz. Falls ihr euch unseren Aktiven anschließen wollt, meldet euch gerne per Mail an bund.hannover(at)bund.net oder sprecht uns vor Ort einfach an. 

Nicht nur im Verkehrssektor werden die erlaubten Treibhausgasemissionen jedoch massiv überschritten und die Klimaziele krachend verfehlt. In Niedersachsen hat sich der Ausstoß klimaschädlicher Emissionen seit 1990 kaum reduziert. Ausgerechnet hier sind jedoch mit der A 20 und der A 39 zwei riesige Autobahn-Neubauprojekte geplant, die die Emissionen nicht sinken, sondern noch deutlich ansteigen lassen würden: Allein für die ersten beiden Abschnitte der A 20 in Niedersachsen würden 1,8 Millionen Kubikmeter Torf ausgehoben und fast 450.000 Tonnen CO2 freigesetzt. Bau, Verkehr und Unterhaltung der A 20 würden pro Jahr mehr als 90.000 Tonnen CO2 verursachen. Weit über die Hälfte der geplanten A 20 führt durch Moor- und Marschflächen. Ihre Zerstörung steht in krassem Widerspruch zum Schutz natürlicher CO2-Speicher, unserer biologischen Vielfalt und zum Stopp des Artensterbens.

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