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Grüne Arche Newsletter - September

Liebe Freundinnen und Freunde der Grünen Arche zur Erhaltung alter Rote Liste Gemüsesorten,

wir begrüßen auch alle, die heute zum ersten Mal unseren Newsletter bekommen. Endlich Regen! Ja, der Sommer hat uns im Garten den Gemüseanbau nicht einfach gemacht. Auch Paprika (Foto: Paprikavielfalt) hat unter der Hitze gelitten! Vorausschauend sollten wir Regenwasser ab jetzt im Garten speichern. Besonders gut sind dazu IBC-Container geeignet, die einen Kubikmeter Wasser aufnehmen und durch eine Zuleitung von der Dachrinne der Laube aus befüllt werden können. Wenn starker Frost angesagt ist, müssen sie jedoch zuvor geleert werden. Diese in Metallgitter eingefaßten Container lassen sich sehr schön begrünen und verschwinden dann optisch im Garten: beispielsweise mit Wildem Wein oder anderen Rankpflanzen. Wir wollen uns - mal abgesehen von der Erhaltung alter Rote Liste-Gemüsesorten - auch austauschen, wie wir in Zukunft solche trocken-heißen Perioden erfolgreich im Garten meistern können und hoffen, alle können dazu etwas beisteuern.

Wir freuen uns auf euch,
Jasmin Karp jasmin.karp@nds.bund.net  
und Sibylle Maurer-Wohlatz smw@nds.bund.net

 
Online: Gemeinsamer Austausch zum Hitzesommer: Ernteerfolgen und Misserfolgen

Für alle Interessierten, egal welche Gemüseart ihr angezogen habt und egal, ob es euch gelungen ist, Saatgut zu gewinnen oder nicht. Wir wollen uns über unsere diesjährigen Erfahrungen austauschen und überlegen, was wir daraus gemeinsam an Erkenntnissen gewinnen können. Es ist zu befürchten, dass uns auch in Zukunft Wetterextreme das Leben schwer im Garten zu schaffen machen. Wir hatten Hitze mit 38 Grad im Sommer und im Frühjahr teilweise sehr kühle Nachttemperaturen unter 10 Grad. Welches Gemüse hat den Sommer bislang gut überlebt? Welche Kulturen haben besonders gelitten? Wie können wir den Auswirkungen von Hitze als auch Starkregen vorbeugend begegnen? Wir zeigen in einem online Vortrag mit vielen Fotos verschiedene Gemüsekulturen und hoffen, Ihr könnt auch eure Erfahrungen in den Workshop einbringen.
Wann: Am Montag Abend, den 17.10, 18:30 Uhr und Wiederholung am Freitag den 28.10.2022 um 17:00 Uhr

Einwahl über ZOOM Thema: Grüne Arche Erfolge und Misserfolge bei Gemüsevermehrung in diesem Jahr

17.Okt. 2022 18:00 Amsterdam, Berlin, Rom, Stockholm, Wien
Zoom-Meeting beitreten:

https://us06web.zoom.us/j/21662174999?pwd=MkdwY0IreVJSL2RJb05LQTN0TW5Ldz09

28.Okt. 2022 16:30 Amsterdam, Berlin, Rom, Stockholm, Wien
Zoom-Meeting beitreten:

https://us06web.zoom.us/j/88493686709?pwd=M2RJbGlJVWxxNU9CV0xQbjNhOVRnZz09

Wintergemüse JETZT aussäen

Im September können noch einige Wintergemüse-Sorten ausgesät werden. Zum Beispiel: Wintersalate (davon können wir euch reichlich Saatgut abgeben, denn die Salatvermehrung war erfolgreich), Kräuter, Radieschen, ausgewählte Winterkohlsorten und später im Oktober noch Wintererbsen und Dicke Bohnen. Auf dem Foto ist der Romana-Salat 'Nansen Winter' zu sehen. er wurde am 1. November im Freiland im letzten Jahr fotografiert. Er mag es kühl; Frost allerdings als größere Pflanze nicht.

Workshop: Wirkung und Verwendung von Pflanzenkohle im Garten - 17. September von 12:30-15 Uhr

Es wird gezeigt, wie einfach Küchenabfälle in einem Eimer zu einem Bokashi fermentiert werden. Anschließend werden wir gemeinsam einen Kompost mit Pflanzenkohle und Bokashi aufsetzen. Zeitgleich wird Pflanzenkohle in Chantico Ofen hergestellt und oben drauf eine Suppe gekocht. Bitte mitbringen: Arbeitshandschuhe, Wetter angepaßte Kleidung, Becher, Suppenschale, Löffel. Anmelden bei: jasmin.karp@nds.bund.net Foto: "Vergrößerte Pflanzenkohle-Partikel mit Wurzeln"
Ort: Döhren, im Garten. Die Wegbeschreibung wird mit der Anmeldebestätigung zugesandt. Saatgut und Flyer werden vor Ort angeboten.

Bodenfruchtbarkeit mit Bokashi steigern - auch am 17.09.22 von 9:00 - 11:00 Uhr

Bio-Abfälle, Kompost und Bodenfruchtbarkeit hängen eng zusammen. Besonders Bokashi ist für Städter eine interessante Variante des Sammelns von Bioabfällen. In diesem Workshop wird erklärt, was es mit Bokashi auf sich hat und es wird gezeigt, wie einfache DiY Bokashi-Eimer selbst gebaut und befüllt werden können. Im Anschluss an den Workshop besteht die Möglichkeit bei einer Mittagspause mit Ernteteilenden der SolawiHannover ins Gespräch zu kommen, den Mitmachgarten zu erkunden und anschließend selbst mit Hand anzulegen. Anmeldung bitte direkt an naturkultur-solawihannover@posteo.de
Ort: Stadtrand-Garten der Solawi Hannover. Kronsberg, Ecke Rehbuschfeld/ Von-Escherte-Straße (Haltestelle Feldbuschwende 10 min entfernt), Pforte am östlichen Ende.

Wir suchen auch für den Herbst, Winter und das Frühjahr: Veranstaltungsorte

Wir suchen weiterhin Veranstaltungsorte. Vielleicht möchte wer von Euch in Eurem Garten oder Kleingartenverein ein Erntedankfest ausrichten mit der Möglichkeit Saatgut und Erfahrungen zu tauschen und gemeinsamen Kochen. Wenn ihr euren Garten oder ein Vereinshaus dafür verfügen stellen mögt, freuen wir uns. Erfahrungsgemäß sind Workshops vor Ort eine gute Gelegenheit, sich auszutauschen und die Gemeinschaft innerhalb und zwischen den Vereinen zu stärken. Hier können Verbündtete bei der Erhaltung alter Sorten gefunden werden und Fertigkeiten beim Gemüseanbau gelernt werden. Wenn ihr eine Veranstaltung in eurem Verein anbieten wollt, meldet euch bitte bei uns. Gruene-Arche@nds.bund.net oder 05121/ 92 77 77 2. Termin und Thema werden mit euch abgesprochen.
Sonnige Gartengrüße wünscht Jasmin Karp

 

Wir waren dabei: Nachhaltigkeitsfest in Laatzen

Auf dem Markt der Möglichkeiten waren neben vielen anderen Ausstellern Andrea und Jasmin für den BUND dabei. Andrea präsentierte eine Wurmkiste. Mit Hilfe von Becherlupen konnten die Bewohner von gesunder lebendiger Erde betrachtet und bestimmt werden. Aus ihren Erdkeller hat Jasmin ihren langjährigen Mitbewohner Herrn Lurch und Frau Schnegel mitgebracht. Frau Schnegel wird leider häufig mit der Spanischen Nacktschnecke verwechselt. Tigerschnegel (Foto) sind Gegenspieler der Nacktschnecken, da ihre Leibspeise die Gelege der Nacktschnecken sind. Wir sollten sie herzlich willkommen heißen in unserem Garten.
Der Bürgermeister Kai Eggert lies sich von Jasmin aufklären: Ja, Mais kann bunt und vielfältig sein. Ebenso wie viele andere Gemüsearten, die auf der Roten Liste stehen und im Handel nicht mehr erhältlich sind, die wir aber sehr wohl in unserem Garten anbauen können.

 

Literaturtipp: Preißler-Abou El Fadil, Andrea: "Gärtnern nach dem Terra-Preta-Prinzip"

Eine sehr empfehlenswerte Lektüre vom Pala Verlag für alle, die die Bodenfruchtbarkeit ihres Bodens verbessern wollen. Beim Terra-Preta Prinzip wird der Boden mit mit Nährstoffen aufgeladener Pflanzenkohle angereichert. Die Pflanzenkohle speichert nicht nur die Nährstoffe, sondern auch Wasser. Zudem ist sie Lebensraum für wertvolle Bodenorganismen, die sowohl bei der Humusbildung als auch bei der Pflanzenernährung beteiligt sind. Im Buch werden praxisnah die Handhabung bei der Kompostierung und in der Anwendung im Gemüsebeet sowie dem Hügel- und Hochbeet beschrieben.

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