in der Europäischen Union werden derzeit wichtige Naturschutzgesetze aufgeweicht – zugunsten kurzfristiger Wirtschaftsinteressen einzelner Branchen. Damit riskieren politische Entscheidungsträger:innen unsere Gesundheit und unsere Zukunft. Denn diese Gesetze schützen, was für unser Leben unverzichtbar ist: sauberes Trinkwasser, gesunde Lebensmittel, gute Luft und eine intakte Natur.
Werden Umweltstandards abgesenkt, steigt das Risiko von Verschmutzung. Mit Folgen für Mensch und Umwelt. Schadstoffe in Wasser, Boden und Luft können Krankheiten begünstigen und unsere Lebensqualität dauerhaft beeinträchtigen. Besonders problematisch ist, dass viele dieser Entscheidungen auf EU-Ebene unter starkem Lobbydruck getroffen werden und für die Öffentlichkeit kaum nachvollziehbar sind.
Wir fordern von unseren europäischen Politiker:innen, die bestehenden Naturschutzgesetze zu verteidigen und weiterzuentwickeln, statt sie auszuhöhlen. Denn wenn unsere Natur zerstört wird, trifft das uns alle: heute, morgen und kommende Generationen. Es geht um die Zukunft von 450 Millionen Menschen in Europa.
Über eine Million Menschen fordern bereits mit ihrer Unterschrift, wirksamen Naturschutz zu verteidigen.
Die Petition läuft noch bis zum 20.Oktober. In der kommenden Woche übergeben wir zusammen mit unseren Partnern im Aktionsbündnis die Petition an die EU-Umweltkommissarin Jessikar Roswall in Brüssel und an die Bundesregierung in Berlin. Je mehr Menschen unterschreiben, desto deutlicher ist das Signal, das wir an alle Entscheidungsträger*innen senden: Hände weg von der Natur!
>> Unterzeichne jetzt die Petition! Entscheide mit. Gib der Natur eine Stimme.
"Hands Off Nature" ist eine europaweite Bündnispetition. Sie wird vom Umweltdachverband Europäisches Umweltbüro (EEB) sowie den NGO BirdLife, ClientEarth und WWF koordiniert. Die Petition richtet sich an diverse Entscheidungsträger*innen der EU, die an der geplanten Deregulierung beteiligt sind: an Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, den EU-Kommissionsmitgliedern Valdis Dombrovskis, Jessika Roswall, Christophe Hansen und Stéphane Séjourné sowie an alle Staatsoberhäupter und Umweltminister*innen der 27 EU-Mitgliedstaaten.