BUND Region Hannover

Stadtentwicklung und Verkehr

Ein Wimmelbild der besonderen Art: Der Comiczeichner Bernd Natke hat exklusiv für den BUND Region Hannover ein Poster gestaltet, das die Landeshauptstadt im Jahr 2030 zeigt. Das Poster ist in der BUND-Geschäftsstelle erhältlich.

Hannover 2030

Wie soll Hannover 2030 aussehen, wie soll es sich entwickeln und wie soll sich das Leben in der Stadt dann anfühlen? Der BUND Region Hannover hat sich in seiner AG Stadtentwicklung sehr viele Gedanken dazu gemacht. Als Ergebnis ist ein Positionspapier entstanden, in dem auf neun Seiten viele Aspekte zu Bauen und Wohnen, Verkehrswende, Energiewende, Stadtgrün, Anpassung an den Klimawandel und andere Themen bis hin zum „Leben in der Stadtgesellschaft“ als Vision dargestellt sind.

MIt diesem Papier möchte sich der BUND auch im Kommunalwahljahr 2021 zur Wort melden und Anregungenen und Argumente für eine nachhaltige und ökologische Stadtentwicklung Hannovers liefern. Wir wünschen uns, dass sich unsere Vorstellungen und Visionen in den Wahlprgrammen der Ratsparteien niederschlagen. Viel Spaß bei der Lektüre!

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Dr. Bernd Alt


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Die AG Stadtentwicklung beschäftigt sich mit nachhaltiger Stadtentwicklung, neuen Wohnkonzepten in Hannover und mehr! 

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Nachhaltiger Verkehr

Verkehr ist klimarelevant!

Insgesamt sind die CO2-Emissionen des PKW- und LKW-Verkehrs in der Region Hannover von 1,7 Mio. Tonnen im Jahr 1990 auf 1,9 Mio. Tonnen CO2 im Jahr 2010 angewachsen. Dies ist insbesondere auf den starken Zuwachs des LKW-Verkehrs nach der Wende zurückzuführen, wie Auswertungen der Straßenverkehrszählungen belegen. Etwa 60 % der CO2-Emissionen aus dem LKW-Verkehr sind auf den Transitverkehr auf der A2 und A7 zurückzuführen. Beim PKW-Verkehr hat die Zunahme der Fahrleistung zwischen 1990 und 2010 die Effizienzsteigerungen der letzten 20 Jahre in etwa kompensiert (UBA). 80 % des PKW-Fahrleistungen sind dem regionalen Verkehr zuzurechnen, nur 20 % dem Durchgangsverkehr auf den Autobahnen. Die Emissionen auf Schienen-, Luft- und Schifffahrtswegen liegen in einer Größenordnung von 400.000 Tonnen pro Jahr (GeoNet GmbH 2005).
 

Verkehr ist flächenrelevant!

Der Verkehr nimmt einen immer größeren Teil der Regionsfläche ein. In den vergangenen 10 Jahren stieg die Verkehrsfläche in der Region Hannover um 1000 ha (6 %). Dabei ist die Fläche für den fließenden Verkehr nur ein (wenngleich wichtiger) Faktor: Parkplätze prägt das Stadtbild und der Parksuchverkehr ist in Hannover ausgeprägt. Mittels öffentlichem Personennahverkehr (ÖPNV; gemeint sind Busse und Bahnen), Carsharing und Radverkehrsförderung lässt sich viel Platz für andere Nutzungen schaffen.
 

Verkehr ist menschenrelevant!

Unsere privaten und beruflichen Möglichkeiten hängen oft von der Mobilität ab. Die Infrastruktur (Einkaufsmöglichkeiten, Schulen, Krankenhäuser) ist dagegen auf dem Rückzug. Es müssen immer größere Strecken von immer mehr Menschen überbrückt werden. Daher ist es wichtig, die Mobilität menschen- und umweltfreundlich zu gestalten.

Folgende Grundregeln sind daher anerkannt:

1. sofern möglich, sollte Verkehr vermieden werden.

2. Verkehr sollte vom PKW auf den Umweltverbund aus Fußgängerverkehr, Fahrrad und ÖPNV verlagert werden.

3. der verbleibende Kfz-Verkehr muss möglichst emissionsarm und verträglich abgewickelt werden.

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