BUND Region Hannover

Die Vision

Neun Monate nach Projektbeginn hat die Vision klare Konturen bekommen!

Mit einem Blick gut drei Jahre in die Zukunft sehen wir hier in Hannover ein aktives und lebendiges Netzwerk aus etablierten und gerade beginnenden Lerngärten, bzw. Kleingartenpatenschaften. Wir sehen ein Netzwerk, das

  1. Stadtkindern unterschiedlichster sozialer und kultureller Hintergründe aus Kitas und Kinderläden ganzjährig gestaltete und wilde Natur an einem geschützten Ort mit allen Sinnen erfahrbar macht
  2. interessierten Kitas und KGV dauerhaft die Einstiegshürden für eine gemeinsame Gartenkooperation minimiert, bzw. den Zugang erleichtert 
  3. bereits aktiven und engagierten Kitas und Kleingärtnervereinen Rückhalt, Vernetzungsmöglichkeiten und Unterstützung schenkt,
  4. allen Akteuren, in dessen Einflussbereich es perspektivisch gehört, Zeit gibt, ihre Rollen und Aufgaben zu finden und einzunehmen
  5. eine interessierte Öffentlichkeit an dem Reichtum von Kleingartenpatenschaften teilhaben lässt
  6. Nachahmer anzieht, indem es überregional ausstrahlt.

Als Lerngartennetzwerk Hannover öffnet es im Frühling 2025 seine Tore, pünktlich im Abschlussjahr des Kleingartenkonzeptes 2016-2025, das die Landeshauptstadt Hannover und der Bezirksverband Hannover der Kleingärtner e.V. gemeinsam auf den Weg gebracht haben.

Anke Bischoff

Projektleitung

Das anvisierte Folgeprojekt

Damit sich die Vision verwirklicht und das Lerngartennetzwerk gemeinsam mit den Akteuren, in deren Einflussbereich es perspektivisch gehört, aufgebaut wird, entwickelt die Leiterin des Projektes Gartenkosmonauten mit ihrem Team aktuell das Folgeprojekt „Lerngartennetzwerk Hannover“. Am Ende einer dreijährigen Projektlaufzeit, möchte es unter anderem folgende Ergebnisse liefern:

  • ein pädagogisches Konzept für die Einbindung von Kleingartenpatenschaften in Kitas/Kilas
  • ein professionelles Begleitprogramm mit verschiedenen Veranstaltungsformaten, das eigenverantwortliches Engagement der Akteure dauerhaft beflügelt und sie zum Mitgestalten und Vernetzen einlädt
  • Handouts, Aushänge, Downloads und Info-Tafeln für die Umsetzung verschiedener Bausteine und Themenbereiche einer Kleingartenpatenschaft, von Wildblumeninseln, Freispielzonen über Kompostwirtschaft, Trocken-Trenn-Toilettennutzung bis zur Einhaltung der Verkehrssicherheit
  • konkrete Beispiele wie die Kleingärtnervereine, die Kleingartenpatenschaft zur (Wieder-)Belebung ihrer eigenen Kinder- und Jugendsparte im Verein nutzen, bspw. im Rahmen eines gemeinsamen Sommerfestes mit der Kita
  • verschiedene Angebote für die selbstorganisierte und begleitete Vernetzung

Während die Finanzierung der Hälfte des Projektvolumens von rund 240.000 € bereits steht, darf sich für die verbleibende Resthälfte noch eine passende Finanzierung finden. Mit Spannung wird verfolgt, wer sich in den großartigen Kreis der bisherigen Kooperationspartner und Förderer reihen wird. Wir halten Euch auf dem Laufenden….

Stimmen von Kooperationspartnern und Förderern

Eine Reihe hannoverscher Akteure hat bereits verbindliches Interesse zugesagt, den Aufbau des Lerngartennetzwerkes Hannover unterstützen zu wollen. Hier kommen sie zu Wort:

Gerd Wach, Vorstandsvorsitzender BUND Region Hannover

"Der BUND Region Hannover ist stolz, die hannoverschen Kleingartenpatenschaften mitgegründet zu haben. Damit wird es vielen Kita-Kindern ermöglicht, die ökologische Vielfalt eines Kleingartens zu begreifen und zu erleben. Den bewussten Zugang zur Natur für alle Altersstufen zu schaffen, ist für den BUND eine Aufgabe der Umweltbildung, die er auf seine Fahnen geschrieben hat. Zukünftig wird sich alles unter dem Dach eines Lerngartennetzwerkes wiederfinden. Wir unterstützen dabei die Schreberjugend, die in einem Folgeprojekt diese Aufgabe weiter führen wird, um mit den Kleingartenpatenschaften auch die Familien und Kinder in den Kleingärtnervereinen zu erreichen. Die Zusammenarbeit auf Verbandsebene ist abgesprochen und ich erwarte, dass sich Synergien ergeben und viele Kinder Freundschaften mit Regenwurm, Igel und Laufkäfer schließen werden."

Dr. Reinhard Martinsen, Vize-Präsident des Bezirksverbandes Hannover der Kleingärtner e.V.

"Der Bezirksverband Hannover der Kleingärtner e.V. begrüßt die Zielsetzung des Projektes, im Sinne des „Urban Gardening“ neue Lern- und Spielorte für Kinder im Vorschulalter mit ihren Eltern und Erzieher*innen zu schaffen. Was bietet sich dafür besser an, als ein nah gelegener Garten in einem Kleingartenverein? Entsprechend der Zielsetzung des Kleingartenwesens bietet er eine große Bandbreite, die vielen Aspekte des Gärtnerns, des Naturerlebens in der Stadt und auch die sozio- kulturellen in einer vielfältigen Mitgliedschaft zu erfahren. So werden spielerisch bereits im frühen Alter das Interesse und die Freude am Gärtnern geweckt. Der Kleingartenverein, der sich dieser Idee anschließt, wird noch stärker mit der „jungen Generation“ im Stadtteil vernetzt und leistet damit auch einen Beitrag zum Kleingartenkonzeptes Hannover 2016 – 2025 der Landeshauptstadt Hannover. Das Präsidium wünscht dem Projekt einen erfolgreichen Verlauf."

Thomas Bechinie, Bezirksrat Vahrenwald-List

„Für die SPD-Fraktion Vahrenwald-List ist die nahende Kleingartenpatenschaft in der List ein Leuchtturmprojekt, weil Kinder, die frühzeitig die Natur lieben lernen später unseren Planeten mehr wertschätzen. Wir freuen uns sehr, dass es bald losgehen soll.“

Monika Prött, IWC Hannover Maschsee

„Der Inner Wheel Club Hannover-Maschsee unterstützt das Projekt Gartenkosmonauten auch weiterhin gern. Wir halten es für förderungswürdig, wenn Kinder einen respektvollen Umgang mit der Natur, hier insbesondere mit Lebensmitteln erlernen.“

Kay Ovens, OVENS Baumpflege und Gartenarbeiten

"Kay’s Baumpflege-Team freut sich sehr darüber, hier in Hannover an dem Aufbau eines aktiven Netzwerkes für und mit gärtnernden Kindern mitzuwirken. Als Kooperationspartner verwandeln wir bei Bedarf Reststoffe aus Baumfällungen, etc. in Stämme zur Beetumrandung, in Holzklötze zum Sitzen und Springen oder in Holzhackschnitzel für Wege in Beeten oder einen Pfad der Sinne. Zur Vielfalt beitragen könnten mit etwas Glück sogar auch Äste für Stangenbohnengerüste."

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